Die richtige Matratze für Personen mit Rückenleiden

Gepostet von Der Grafiker am Nov 5, 2011 in Gestaltung

Bei Rückenproblemen ist das richtige Liegen besonders wichtig. Dies haben auch viele Hersteller erkannt und Betten entwickelt, die speziell auf Menschen mit Rückenleiden abgestimmt sind. Natürlich ist auch die Matratze dabei von großer Wichtigkeit.

Die richtigen Betten bei Rückenschmerzen

Je nach Art des Leidens kann ein Wasserbett infrage kommen. Sie entlasten die Bandscheiben optimal und können so lindernd auf die Beschwerden wirken. Allerdings sind solche Betten nicht bei jeder Art von Rückenschmerzen geeignet. Die Wärme des Wassers wirkt entspannend und kann die Muskulatur lockern. Will man sich kein Wasserbett anschaffen, ist es wichtig darauf, zu achten, dass Bett, Lattenrost und Matratze eine Einheit bilden. Der Lattenrost sollte an verschiedenen Stellen verstellbar und sehr stabil sein, damit die Einstellungen nicht schon alleine durch das Körpergewicht ad absurdum geführt werden. Natürlich sollte auch die Größe der Betten ausreichend sein. Dies bedeutet, dass das Bett mindestens 20 cm länger als man selbst ist und bei Einzelbetten 100 cm, bei Doppelbetten 180 cm breit. Die Höhe des Bettes sollte der natürlichen Sitzhöhe, also ca. 48 cm, entsprechen.

Die richtige Matratze finden

Auf eine geeignete Matratze sollte noch mehr wert als auf das Bett gelegt werden. Generell gilt, dass die Matratze mit steigendem Alter des Besitzers ein wenig härter werden sollte, da die Muskulatur schwächer wird und dies von der Matratze kompensiert werden kann. Das gleiche gilt auch für das Gewicht: Übergewichtige Menschen sollten auch ihre Matratze entsprechend härter wählen. Grundsätzlich gilt, dass man unter allen Umständen Probe liegen sollte. Im Optimalfall geschieht dies nicht alleine, sondern mit einer zweiten Person, die überprüfen kann, ob die Matratze die S-Form der Wirbelsäule nachbildet. Welche Materialien für die Matratzen der eigenen Betten gewählt werden sollten, ist Geschmackssache. Schaumstoff, Latex und Federkern haben jeweils Vor- und Nachteile, die eine individuelle Entscheidung erforderlich machen, aber keine generelle Kaufempfehlung ermöglichen. Hat man die richtige Matratze gefunden, sollte sie viermal im Jahr gewendet werden. Auf diese Weise wechseln sich sowohl Vorder – und Rückseite, als auch Kopf- und Fußbereich ab und die Matratze wird gleichmäßiger belastet und gelüftet.

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