Musiktitel wie Paparazzi oder Pokerface laufen auf den großen Musiksendern wie MTV oder Viva rauf und runter. Bei den exzentrischen Videos von Lady Gaga fallen immer wieder ihre unkonventionellen Kostüme auf, die teilweise nahe an der Grenze des guten Geschmacks sind. Trotzdem trifft die Pop Diva mit ihren schrillen Songs und den noch schrilleren Outfits scheinbar genau den Nerv der Zeit.
Geschmackssache
Nicht nur bei Jugendlichen ist Lady Gaga eine absolute Pop-Ikone, auch die ältere Generation liebt ihre Songs, die zum Mitsingen und-tanzen animieren. Das dies nicht ausschließlich an der guten Musik der blonden Sängerin liegt, dürfte dabei völlig klar sein.
Ein perfektes Marketing
Im heutigen Pop-Business geht es um weit mehr als nur eine Top-Stimme und gute Beats. Vor allem gutes Selbstmarketing, also die Darstellung nach außen ist der Schlüssel zum Erfolg in der heutigen hypermedialen Zeit. Die Medien und die Konsumenten schreien heutzutage regelmäßig nach etwas Aufregendem, Neuem, dass es so in dieser Art noch nie gegeben hat. Genau diese Maxime schreibt sich Lady Gaga immer wieder regelmäßig auf die Fahnen, indem sie sich bei jedem Auftritt, in jedem neuen Video, etwas noch Verrückteres und Spektakuläreres einfallen lässt. Brennende Brüste, ein Telefon auf dem Kopf, oder rohes Fleisch am ganzen Körper sind nur einige ihrer kreativen Ideen. Durch die Outfits steigt zusätzlich ihr persönlicher Wiedererkennungswert, man bringt verrückte Kostüme unwillkürlich mit Lady Gaga in einen Zusammenhang. Allerdings gibt es immer wieder auch kritische Stimmen an ihrer Kleidung. So liefen Vegetarier beispielsweise reihenweise sturm, als sie von der Schuhsohle bis zur Kopfbedeckung ausschließlich mit rohem Fleisch bedeckt bei einem Auftritt erschien.
Über ihre Mode kann man sich also streiten, aber der Erfolg gibt Lady Gaga eindeutig Recht. Sie ist die erfolgreichste Musikerin der letzten Jahre. Dieser Erfolg wäre ohne ihre drastischen Outfits wahrscheinlich nicht so eingetreten und macht das Produkt Lady Gaga einzigartig.
Foto stammt von: Starpress
