Früher war es so, dass es keine große Auswahl gab und man einfach das kaufen musste, was da war. Das ist heute ganz anders. Es gibt eine sehr große Auswahl für alle Produkte und wer hier verkaufen möchte, der muss das bessere Produktdesign haben. Mit der wachsenden Konkurrenz ist es immer wichtiger, dass man Produkte anbieten kann, die besser sind und Vorteile bieten. Diese Eigenschaften können vorhanden sein und dennoch nicht zur Geltung kommen, wenn das Produktdesign nicht stimmt. Andere Produkte mögen minderwertig sein, sie sehen aber gut aus und werden deswegen gekauft. Meist ist es allerdings so, dass die guten Produkte auch ein besseres Erscheinungsbild haben. Die Kunden sind es gewöhnt, dass sie den Produkten bereits ansehen können, ob sie gut sind oder nicht. Dieses lässt sich damit erklären, dass man für ein aufwändiges Produkt auch mehr Anstrengungen in das Produktdesign legen kann und hier somit in der Regel zu den besseren Resultaten kommen wird.
Produktdesign im Wandel
Die freie Marktwirtschaft arbeitet mit dem Druck der Konkurrenz, den es im Kommunismus praktisch nicht gegeben hat. Hier wurde nach Plan produziert und die Menschen konnten nur das vorhandene kaufen, ob es gut oder schlecht war, ob es ein ansprechendes Produktdesign hatte, dass konnte den Herstellern egal sein. Sie hatten ihre sicheren Jobs und konnten auch eine minderwertige Ware abliefern, die ihren Produktionsaufwand nicht mehr wert ist. In der Marktwirtschaft geht das nicht. Wer hier nicht auf die Kundschaft achtet und Produkte anbietet, die gekauft werden, der ist innerhalb von wenigen Jahren pleite und kann Platz schaffen für all diejenigen, die es besser können. Wer am Markt bestehen will, wer für seine Produkte Geld sehen möchte, der arbeitet auch am Produktdesign. Viele Produkte lassen sich nur über die Erscheinung verkaufen, da es genug Alternativen gibt, die praktisch die gleichen Funktionen und Eigenschaften aufweisen können. Hier entscheidet das Auge des Kunden und dieses muss angesprochen werden.
Entwicklung des Produktdesigns
Das Produktdesign ist so wichtig, dass viele Großkonzerne eine eigene Marktforschung betreiben. Die Marktforscher sollen herausfinden, was die Menschen wollen, wofür sie bezahlen werden und zwar bevor das Produktdesign entwickelt wird. Dieses wird nun auf die Bedürfnisse der Konsumenten angepasst und es entstehen Produkte, die nicht nur eine hohe Leistung bieten, diese Produkte sehen auch erstklassig aus und lassen sich somit sehr gut verkaufen.
Produktdesign für Softwareanwendungen
Auch bei der Softwareentwicklung ist das Produktdesign unglaublich wichtig. Es setzt sich die Software mit einer praktischen und augenfreundlichen Bedienoberfläche durch. Eine andere und von der Leistung gleichwertige oder sogar bessere Software wird dann nicht angenommen. Hier kann Apple genannt werden. Im letzten Jahrtausend dem Bankrott nahe schwimmt dieser Konzern heute im Geld und es ist kein Ende abzusehen. Dieser Konzern hat intensiv am Produktdesign der Hard- und Software gearbeitet und hat nun die besseren Produkte, die sich durchsetzen und gekauft werden. Wie sich dieser Computergigant weiter entwickelt kann auf Dauer nicht abgeschätzt werden. Hier wird allerdings auch zukünftig intensiv an der Gestaltung der Produkte gearbeitet. Diese sollen nicht nur viel können, sie sollen die Kunden ansprechen und zum Kauf ermutigen.
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